A Barbie Girl in a manly world?

©femmeinista

Und ich bin krank und im Bett und was sehe ich auf meiner FB Timeline: wieder da, die Diskussion um das Barbie Haus und die von einige Leute geplanten Protesten oder die gegen Pink Kampagnen. Immer wieder die Frage um die “richtige Art” des Mädchen/Frauen* Daseins von allen Seiten:

  • Die die alles Rosa per se Scheisse finden.
  • Die die es nicht „so schlimm“ finden (Mädchen sind halt so, na?)
  • und die Leute die sich ein bißchen damit auseinandersetzen und versuchen dieses „Mädchen mögen sowieso Rosa, weil sie Mädchen sind“ zu, wie soll ich sagen, unterbinden???

Und dabei ist es mir wichtig, dass Leute verstehen, dass das was feminin ist, nicht als im Dienst zu den male gaze Gehabe und nur gelernte Performance  herabzusetzen/zu degradieren ist, sondern, dass sie es wahrnehmen  als was es ist: eine Art Ausdruck, Vorliebe, Geschmack die für alle Leute  (nicht nur Frauen* frauisierte Leute) die sich als feminin bezeichnen offen oder zumindest eine Option sein sollte, egal aus welchen Gründen.

Oder wie auf dem Artikel von Charlott auf der Mächchenmannschaft Seite zu lesen ist:

“Das Aufmachen von Optionen ist auch entscheidend, um eine zwanghafte Zweigenderung, wie sie auch mit den bisher genannten Zuschreibungen einhergeht, aufzubrechen”

Ich finde auch dass, diese „neue“ Abwertung weiblicher Vorlieben, Ideen und Ausdrücke weitergeführt wird, anders vielleicht aber  weiter geführt wird sie auf jeden Fall. Femininität in alle ihre Formen ist einfach nicht nur schön sondern nötig und wie hier Charlotte schreibt:

…”Ein Feminitätshype, der nur auf eine eindimensionale Interpretation von Feminität setzt, ist ebenso nicht wünschenswert. Zu sehr ausgerichtet ist dies auf bestimmte Rollen, zu klar passt dieses Modell allein in eine heterosexuelle Matrix und zu viele Ausschlüsse werden produziert. Es sollte um Optionen gehen, darum auswählen zu können. Und in der Art und Weise, wie derzeitig eine rein pinke Welt für Mädchen geschaffen wird, ist ein Sichtbarmachen von anderen Möglichkeiten wichtig“..

und deswegen empfehle ich euch „Pretty in pink” von Charlott. Den Artikel habe ich Dank Shehadistan gefunden, die auf ihrer Facebook Seite dazu schreibt:

“Zu diesem mittlerweile tatsächlich nervtötenden und in weiten Teilen auch nicht unproblematischem Gezänke um das Barbiehaus empfehle ich nochmal den Artikel von Charlott. Und insbesondere auch den Kommentarthread, wo sehr klug weiter diskutiert wurde.

“Und zum Schluss vermute ich bei einem Großteil der Anti-Rosa-Glitzer-Prinzessinnen-Femininität auch noch einen kräftigen Schuss Klassismus, denn diese Art von Femininität wird von Mittelschichtsangehörigen gerne als “billig” oder “trashig” bewertet. Jedenfalls sehe ich wenig Proteste gegen dezente Perlenohrringe oder Designerbusinesskostüme (und wenn, dann kommen sie zumeist aus linker Ecke und meinen eine bestimmte *Klasse*, nicht die Femininität daran).“”

So Leute! Hoffentlich ist das ein Anstoß für uns alle um weiterhin über Rollenbilder und das “böse Pink” nachzudenken und sie vielleicht auch zu dekonstruieren. Egal was kleine Mädchen oder Jungs wollen, wir die Erwachsene sind die die das ganze bewerten, abwerten und diesen Bildern die Wertung geben die sie jetzt haben und somit hängt es von uns ab ob diese Bilder und deren Wertungen sich bewahren oder wir ihnen endlich die Wichtigkeit nehmen oder sie sogar ganz abschaffen.

Cheers,

La Femmeinista

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About femmeinista

FU Berlin student (Romance phil./ Pol. Sci.) Interested in social media, gender issues,make up, politics, photo & geeky stuff.Blogging under @femme_inista

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